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Kostenloses Handgepäck
im Flugzeug und Passagierrechte

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In den letzten Monaten hat das Europäische Parlament ein Thema in den Mittelpunkt gerückt, das Millionen von Reisenden in ganz Europa betrifft: die Kosten für Handgepäck bei Billigfluggesellschaften und der Schutz der Passagierrechte.

Der Vorschlag zielt nicht nur darauf ab, sicherzustellen, dass Handgepäck im Ticketpreis enthalten ist, sondern auch darauf, die Regeln für Rückerstattungen und Entschädigungen bei Flugunregelmäßigkeiten für Passagiere zu stärken.

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Die aktuelle Situation

Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizz Air haben ihr Geschäftsmodell auf sehr günstige Basistarife aufgebaut, wobei zusätzliche Gebühren für Zusatzleistungen wie Handgepäck anfallen.

Dieser Ansatz hat ihnen geholfen, Millionen von Passagieren anzuziehen, hat jedoch auch Kritik an der Preistransparenz ausgelöst.

Derzeit müssen viele Reisende erhebliche Zusatzgebühren zahlen, um einen kleinen Koffer oder ein Handgepäck-Trolley mitzunehmen – obwohl Handgepäck für viele ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Reise ist.

Der Vorschlag des Europäischen Parlaments

Der Vorschlag des Europäischen Parlaments zielt darauf ab, Handgepäck kostenlos und im Flugpreis inbegriffen zu machen.

Laut den Europaabgeordneten würde diese Maßnahme zur besseren Preistransparenz beitragen und die Verbraucherrechte stärken. Das Handgepäck gilt als ein unverzichtbarer Bestandteil des Reisens und sollte nicht mit zusätzlichen Gebühren belegt werden.

Die weiteren Änderungen, die vom Europäischen Parlament vorgeschlagen wurden

Neben der Frage des Handgepäcks haben die EU-Abgeordneten weitere Vorschläge gemacht, um das Reiseerlebnis der Passagiere zu verbessern.

    Besonders hervorzuheben sind dabei:
  • Kinder unter 12 Jahren: Sicherstellen, dass Kinder kostenlos neben der begleitenden Person sitzen können.
  • Personen mit eingeschränkter Mobilität: Bessere Schutzmaßnahmen für Reisende mit Behinderungen, einschließlich des Rechts, dass eine Begleitperson kostenlos mitreisen darf. Außerdem wird ein Entschädigungsanspruch vorgeschlagen, falls Mobilitätshilfen verloren gehen oder beschädigt werden oder ein Assistenztier verletzt wird.

Rückerstattungen und Entschädigungen: neue Regeln für Vermittler

Ein weiterer wichtiger Punkt des Vorschlags betrifft die Passagierrechte bei Annullierungen, längeren Verspätungen oder verweigerter Beförderung. Der Verordnungsentwurf stellt außerdem klar, welche Rolle Vermittler (wie Ticketverkäufer oder -wiederverkäufer) im Erstattungsprozess spielen.

    Das sind die wichtigsten vorgeschlagenen Änderungen:
  • Kostentransparenz: Vermittler müssen die Passagiere zum Zeitpunkt der Buchung über den Gesamtpreis des Flugtickets, etwaige Vermittlungs- oder Servicegebühren sowie das Erstattungsverfahren informieren.
  • Schnellere Rückerstattungsverfahren: Rückerstattungen müssen innerhalb von 14 Tagen erfolgen. Falls ein Vermittler diese Frist nicht einhält, ist die Fluggesellschaft verpflichtet, die Rückerstattung innerhalb von sieben Tagen zu bearbeiten.
  • Einheitliches Formular für Entschädigungen und Rückerstattungen: Die Abgeordneten befürworten die Einführung eines Standardformulars, um Entschädigungs- und Erstattungsanträge zu vereinfachen. Außerdem müssen Fluggesellschaften den Passagieren innerhalb von 48 Stunden nach einer Serviceunterbrechung ein vorausgefülltes Formular zusenden oder automatisierte Kommunikationskanäle aktivieren.
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Wie kann ich meine Entschädigung erhalten?

So funktioniert es in 3 einfachen Schritten:

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Die Plattform führt Reisende durch den gesamten Entschädigungsprozess, vereinfacht das Ausfüllen der Formulare und stellt sicher, dass die Fristen der neuen Vorschriften eingehalten werden.

Dank automatisierter Tools und einem Team von Experten stellt Refly sicher, dass die Rechte der Passagiere bestmöglich gewahrt werden.

Wie hoch ist die Entschädigung?

ReFly Erstattung des Flugtickets bei verpasstem Anschlussflug
€250

Die Entschädigung von €250 für einen verspäteten Flug gilt für Flüge unter 1500 km.

ReFly Erstattung des Flugtickets bei verpasstem Anschlussflug
€400

Die Entschädigung von €400 für einen verspäteten Flug gilt für Flüge zwischen 1500 km und 3500 km.

ReFly Erstattung des Flugtickets bei verpasstem Anschlussflug
€600

Die Entschädigung von €600 für einen verspäteten Flug gilt für Flüge über 3500 km.

Multimodales Reisen: Neue EU-Vorschriften

Schließlich umfasst der Vorschlag neue Regelungen zu den Passagierrechten bei multimodalen Reisen, die mindestens zwei Verkehrsmittel kombinieren (z. B. Flugzeug und Bus oder Zug und Flugzeug).

Diese Regelungen sollen einen besseren Schutz für Reisende bieten, die verschiedene Verkehrsmittel kombinieren, und den Entschädigungsprozess bei Störungen vereinfachen.

Insbesondere sollen Passagiere Anspruch auf Entschädigung für die gesamte Reise haben – unabhängig davon, wie viele Fluggesellschaften daran beteiligt sind.

Die Reaktionen der Fluggesellschaften

Billigfluggesellschaften haben Bedenken gegenüber dem Vorschlag geäußert und betont, dass er zu einem allgemeinen Anstieg der Ticketpreise führen könnte.

Ihnen zufolge ermöglicht das aktuelle Modell den Reisenden, nur die Leistungen auszuwählen, die sie wirklich benötigen – und so bleiben die Basistarife niedrig.

Die Einbeziehung von Handgepäck in den Ticketpreis könnte somit die Flexibilität verringern und die Kosten für alle Passagiere erhöhen – unabhängig davon, ob sie Gepäck mit sich führen oder nicht.

Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen des neuen Vorschlags

Die Initiative des Europäischen Parlaments hat eine breitere Debatte über das Gleichgewicht zwischen Transparenz, Verbraucherrechten und der wirtschaftlichen Nachhaltigkeit von Fluggesellschaften ausgelöst.

Wenn der Vorschlag angenommen wird, könnte er erhebliche Auswirkungen auf die Luftfahrtbranche haben und das Geschäftsmodell von Billigfluggesellschaften verändern.

Außerdem könnte es sich auf die Ticketpreise und den Wettbewerb zwischen den Fluggesellschaften auswirken – mit möglichen Folgen für die Reisenden.

Neuigkeiten zum Handgepäck bei Ryanair 2025

Auswirkungen auf Reisende

Die Annahme des Vorschlags könnte daher verschiedene Folgen für die Passagiere haben – sowohl positive als auch negative.

    Hier sind die wichtigsten Punkte:
  • Anstieg der Ticketpreise: Fluggesellschaften könnten den Einnahmeverlust durch kostenloses Handgepäck ausgleichen, indem sie die Basistarife erhöhen. Das könnte Flüge für Reisende mit begrenztem Budget weniger erschwinglich machen.
  • Mehr Transparenz: Die Einbeziehung des Handgepäcks im Ticketpreis würde versteckte Gebühren beseitigen und die Gesamtkosten der Reise transparenter machen – so könnten Verbraucher Angebote verschiedener Fluggesellschaften besser vergleichen.
  • Weniger Flexibilität: Derzeit können Reisende, die kein Handgepäck benötigen, günstigere Tarife wählen. Mit der verpflichtenden Einbeziehung von Handgepäck könnte diese Flexibilität eingeschränkt werden.
  • Verbesserung des Reiseerlebnisses: Kostenloses Handgepäck könnte den Stress durch Einschränkungen und unerwartete Gebühren verringern und so das gesamte Reiseerlebnis der Passagiere verbessern.
  • Mögliche Verzögerungen beim Einsteigen: Wenn mehr Passagiere Handgepäck mitnehmen, kann das Verstauen der Taschen in den Gepäckfächern mehr Zeit in Anspruch nehmen und potenziell zu Verzögerungen führen.
  • Wettbewerb zwischen Fluggesellschaften: Traditionsfluggesellschaften könnten von dem Vorschlag profitieren, da in ihrem Geschäftsmodell das Handgepäck bereits im Ticketpreis enthalten ist. Dies könnte den Wettbewerb mit Billigfluglinien verstärken.
  • Einschränkung zusätzlicher Services: Um wettbewerbsfähige Preise zu halten, könnten Billigfluggesellschaften die Qualität oder Verfügbarkeit bestimmter Leistungen wie Sitzplatzwahl oder Bordverpflegung verringern.

Der Vorschlag stellt somit einen wichtigen Schritt hin zu einem stärkeren Schutz der Verbraucherrechte dar, könnte jedoch auch bedeutende Veränderungen in der Art und Weise mit sich bringen, wie Reisende ihre Reisen planen und erleben.

Es wird entscheidend sein, die Auswirkungen dieser Maßnahmen genau zu beobachten, um ein Gleichgewicht zwischen Transparenz, Zugänglichkeit und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit für alle beteiligten Akteure sicherzustellen.

Neben der Transparenz bei den Handgepäckgebühren zielen die neuen Regeln zu Erstattungen, Entschädigungen und multimodalen Reisen darauf ab, den Luftverkehr gerechter und zugänglicher zu machen.

Dank Refly können Reisende mögliche Störungen gelassener bewältigen – in dem Wissen, dass sie einen starken Partner an ihrer Seite haben, der ihre Rechte schützt.

Und was denkt ihr? Sind diese Maßnahmen ein Fortschritt für den Schutz der Reisenden?

Kostenloses Handgepäck im Flugzeug und Passagierrechte
Refly

ReFly handelt nach geltendem EU-Recht
über die Passagierrechte

Die wenigsten Passagiere kennen ihre Rechte, und viele von ihnen haben nicht die rechtliche Kenntnis, um Entschädigungen für Flugverspätungen zu fordern. Auch wenn sie sich ihrer Rechte bewusst sind, kann der Prozess, die Fluggesellschaften zur Zahlung einer Entschädigung zu zwingen, schwierig sein.